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| Im Jahre 1701 wurde dem Bierwirt Georg Mayr in einem "Conzessionsbrief" der Stadt Neuburg gestattet, an seinem ganz neu erbauten Hause den "Ritter St. Georg" als Wirtsschild zu führen.
Betrachtet man aber die Kelleranlagen dieses stattlichen Hauses in der Oberen Stadt, mit dreischiffigen Tonnengewölben, Stichkappen und verschiedenen Bodenhöhen, so dürfte der Neubau von 1701 auf Bauresten errichtet worden sein, die weit in das Mittelalter zurückgehen. Diese vollkommene Unterkellerung trifft man meist nur in jenen Bürgerhäusern an, die durch ein entsprechendes Gewerbe auf weitläufige Kelleranlagen angewiesen waren. Hierzu zählten von alters her die Brauereien, Bier- und Weingasthöfe der Kaufmannshäuser. Auch die bevorzugte Ecklage am Stadtplatz und zur Gasse hin spricht dafür. "Bräugerechtigkeit und Bierschenk beständig" verkünden auch die Akten, als 1715 Georg Feigl, Bierbräu und Wirt, als neuer Besitzer eingetragen wurde. Auf ihn folgen: 1762 Josef Anton Traub, 1847 Xaver Appel, 1863 Albert Löffler, 1874 Franz Josef Haupfauer, 1879 Albert Bayer, 1886 Max Hähnle, 1891 Karolina Loibl, 1893 Martin und Rosa Loibl, 1919 Max und Anna Bauer, dann Alois Schwarzenbach, später Alois Schwarzenbach, dann Veronika Welz .und die Welz- Erben. Alois Schwarzenbach übertrug die seit jeher auf dem Hause liegenden Biergerechtsame auf den Peterhof. Seitdem wurde dieses Haus als Weinschenke betrieben. Seit 1978 darf hier auch wieder Bier ausgeschenkt werden. So führt der derzeitige Wirt und Koch Ludwig Herbinger die "Blaue Traube" wieder in der alten Tradition weiter. |
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Beim Neuburger Schloßfest voll dabei |
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